Portionen 4
Kochzeit
20m

Zutaten

  • 3
    EL Pflanzenöl
  • 100
    g Seidentofu (Bio)
  • 1
    Zwiebel
  • 300
    g Tofu Natur (Bio empfohlen)
  • 4
    EL Sojajoghurt ungesüßt
  • 1
    TL Hefeflocken
  • 1
    Kurkuma
  • 1
    Prise Pfeffer
  • 1
    TL Kala Namak
  • frischer Schnittlauch
  • 1-2
    Tomaten
  • Brot nach Belieben

Zubereitung

  1. Erhitze etwas Öl in einer Pfanne und brate die fein gehackte Zwiebel darin an.

  2. Gebe nun den Naturtofu hinzu. Achte hierbei darauf, dass du den Tofu in viele kleine Stücke „zerkrümelst“, sodass es eine ähnliche Form wie Rührei bekommt. Am besten direkt mit der Hand in die Pfanne krümmeln oder vorher mit einer Gabel auf einem Teller zerdrücken.

  3. Füge nun Seidentofu, Sojajoghurt, Hefeflocken, Kurkuma und Pfeffer hinzu und verrühre alles gut miteinander.

  4. Brate das ganze unter regelmäßigem Rühren an und gebe dann Kala Namak hinzu, das verleiht dem Tofu-Rührei den typischen Eigeschmack.

  5. Nun kannst du noch Schnittlauch hinzugeben und das fertige Tofu-Rührei noch mit klein geschnittenen Tomaten ergänzen und auf einem Brot deiner Wahl servieren.

Wer braucht schon Rührei, wenn man Tofu haben kann? Die Antwort liefert ein Tofu-Scramble, quasi ein veganes Rührei, das mit einer speziellen Zutat tatsächlich auch danach schmeckt. Jede*r kann also weiterhin diesen Frühstücks-Klassiker ganz einfach auch ohne Ei genießen!

Die Basis vom veganen Rührei besteht aus Tofu. Dieser sollte nicht zu trocken sein, ansonsten verwendet man einfach beim Rezept noch mehr Sojajoghurt oder Pflanzenmilch, um es „schlotziger“ zu bekommen.

Die indische Salzspezialität Kala Namak, auch Schwarzsalz genannt, „schwefelt“ ein wenig und verleiht dem Gericht dadurch den typischen Ei-Geschmack. Den Geschmack hätten wir somit schon abgedeckt! Damit das Tofu-Scramble auch mehr nach Rührei aussieht, verwenden wir Kurkuma. Kurkuma ist besonders nährstoffreich und enthält unter anderem den natürlichen Farbstoff Curcumin.

Dass dieses Rezept kein echtes Rührei ist, versteht sich natürlich von selbst, doch es ist mindestens genauso lecker und sogar noch besser als das tierische Original.