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Fleisch von glücklichen Tieren?

Wer kennt sie nicht, Sätze wie: “Also ich kaufe ja nur regional und beim Bauern nebenan!“ “Der kennt seine Tiere noch persönlich!” oder auch: “Die Tierhaltung in Deutschland wird regelmäßig kontrolliert.” Alles schon gehört. Aber wie sieht es denn eigentlich in der Realität aus? Solche Sätze dienen oftmals dazu, das eigene Gewissen zu beruhigen, statt sich wirklich mit der Thematik auseinanderzusetzen. Also mache ich das heute mal für Dich. 

Der Bauer von nebenan

Einer der Sätze, die vegan lebende Menschen in wirklich fast jeder Diskussion mit Fleischesser*innen zu hören bekommen: Also ich esse ja nur gaaaanz selten Fleisch und dann auch nur das gute Bio-Fleisch vom Bauern des Vertrauens. Man könnte also meinen, die Mehrheit der Deutschen würde sich ausschließlich von Bio-Fleisch ernähren, doch wie kommt es, dass 97 Prozent (1) des in Deutschland verzehrten Fleisches aus der Massentierhaltung stammt? 

Aber was bedeutet eigentlich Bio und geht es den Tieren beim Bauern nebenan wirklich besser? Viele Menschen stellen sich eine Biohaltung so vor: glückliche Tiere in kleinem Dorf-Idyll, Sonnenschein und viel Platz. Oft wird auch mit Auslauf im Freien geworben. Fakt ist, ein Bio-Schwein hat etwa doppelt so viel Platz zur Verfügung wie in der normalen Haltung. Klingt zwar erstmal gut, dennoch sind das aber nur 1,5 Quadratmeter pro Tier. Von artgerecht kann hier wirklich nicht die Rede sein. 

Kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof 

Abgesehen davon gibt es kein Fleisch von glücklichen Tieren. Glückliche Tiere gibt es nur in der freien Natur oder auf dem Lebenshof. Bio-Labels und Tierwohlsiegel sind in erster Linie dazu da, um den Verbraucher*innen ein gutes Gefühl beim Kauf zu geben. Für die Tiere bedeutet es oftmals kaum oder gar keine Veränderung. Abgesehen davon, wie fair kann Fleisch sein, für das ein Lebewesen sein Leben lassen musste? Kein Tier geht freiwillig in einen Schlachthof und alle Tiere wollen leben! 

Für viele scheint die vegane Lebensweise zu radikal, vegetarisch, ok, aber vegaaaan?!! Dabei war eine vegane Ernährung niemals leichter als heute! Auch für Käse, Milch und Eier werden Tiere eingesperrt, ausgebeutet und letztendlich getötet – dabei gibt es tolle Alternativen. Ich zeige Dir, wie einfach, abwechslungsreich und vor allem auch super lecker die vegane Küche sein kann. Hier ein paar meiner absoluten Lieblingsgerichte, perfekt für den veganen Einstieg: 

Perfekt für einen guten Start in den Tag: Tofu-Rührei
In nur wenigen Schritten zur weltbesten Spaghetti Bolognese.
Zum super fruchtigen Apfelkuchen hier entlang.

Mehr Infos hier im Video: 

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Kommentare: 2

  • reply

    Luise Hudetz

    26. Dezember 2022

    Oh man da weiß man wirklich nicht mehr was man noch glauben soll?Als Verbraucher wird man in diesem Dschungel von verlogenen Mist nur noch mehr verunsichert.Und gesund….ja was ist noch gesund?! Fleisch esse ich nicht,aber ich gebe zu das ich gerne Eier Milch Joghurt Quark Käse und Fisch verzehre.Ganz vegan könnte ich mir jetzt nicht so vorstellen obwohl ich auch davon überzeugt bin das es wirklich gesünder wäre.Aber wenn ich nun auch noch auf die obengenannten Lebensmittel verzichten würde,was kann ich dann noch essen was mir auch schmeckt und ich nicht irgend welche Nahrungsergänzungs Wege gehen muss weil dem Körper vielleicht doch das eine oder andere benötigt.Das ist ein schwieriges Thema für mich das gebe ich zu.

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