Wichtige Nährstoffe

Ganz gleich welche Ernährungsweise gelebt wird, eine ausreichende Zufuhr lebenswichtiger Mineral- und Nährstoffe sowie Vitamine ist super wichtig. Natürlich auch eine gesunde Portion Tageslicht und ausreichend körperliche Bewegung. Diese kleine Nährstoffkunde gibt Dir Aufschluss darüber, was auf  Deiner veganen Liste ganz oben stehen sollte.

Protein (Eiweiß)

 

Ein Proteinmangel in unserer westlichen Ernährung ist sehr unwahrscheinlich:

In fast allen Getreide- und Gemüsesorten sowie Nüssen und Hülsenfrüchte sind wertvolle pflanzliche Proteine enthalten. Und gerade Veganer*innen essen davon ja bekanntlich eine Menge.

 

Gibt’s in: Getreide, Quinoa und Amaranth, Hülsenfrüchten, Nüssen und Samen; Kartoffeln und Brokkoli

 

Gut für: Muskelaufbau, Aufbau von körpereigenen Proteinen, Zellaufbau, Hormonbildung

Vitamin B12

 

Dieses Vitamin wird nur von Mikroorganismen hergestellt, deswegen sollte es dem Körper gesondert zugeführt werden. Egal ob Veganer*innen oder nicht, hier sollte auf eine ausreichende Versorgung geachtet werden.

 

Gibt’s in: angereicherter Zahnpasta oder Cerealien, Fruchtsäften und kleinen süßen Pillen

 

Gut für: Zellteilung, Blutbildung, Nervensystem

Omega-3-Fettsäuren

Im Gegensatz zu gesättigten Fettsäuren, ist es ratsam, von diesen ungesättigten Fettsäuren reichlich zu sich nehmen. Insgesamt gibt es davon drei: Eine kann aus Pflanzen aufgenommen werden, die anderen beiden stellt  der Körper daraus her.

 

Gibt’s in: Hanf-, Lein- und Walnussöl, Raps-, Soja- und Weizenkeimöl, Walnüssen

 

Gut für: Immunsystem, Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gehirnentwicklung

Kalzium

Neben Kalzium sind Vitamin D und eine ausreichende Bewegung für starke Knochen entscheidend. Gesunde Knochen gibt’s easy durch viel grünes Gemüse – da bedarf es keinem einzigen Schluck Milch.

 

Gibt’s in: Grünkohl, Wirsing, Brokkoli, Spitzkohl, Pak Choi, Feldsalat, Pflanzendrinks, Sesammus, Mandelmus, Hülsenfrüchten, Feigen

 

Gut für: Knochen- und Zahnaufbau, Blutgerinnung, Muskel- und Herzkontraktion

Eisen

Für eine optimale Aufnahme wird empfohlen, gleichzeitig Vitamin C zu sich zu nehmen, Hülsenfrüchte gut einweichen zu lassen und gekeimte und fermentierte Produkte zu wählen.  Eisenmangel kommt bei Veganer*innen als auch bei Fleischesser*innen gleichermaßen vor.

 

Gibt’s in: Quinoa, Amaranth, Haferflocken, Roggen, Hirse, Hülsenfrüchten, Kürbis-, Sesam- und Sonnenblumenkernen, Tempeh, Petersilie

 

Gut für: Sauerstofftransport im Blut, Immunabwehr, Bildung von Hormonen, Energie

Vitamin D

Für den täglichen Bedarf an Vitamin D lässt man sich am besten die Sonne täglich eine halbe Stunde mittags auf den Bauch scheinen, in dunklen Wintermonaten wird eine zusätzliche Zufuhr des Vitamins empfohlen.

 

Gibt’s in: Sonnenlicht, angereicherten Pflanzendrinks, Supplementen

 

Gut für: Kalziumaufnahme, Knochen- und Zahnaufbau, Immunsystem, Insulinherstellung

Mit einer pflanzlichen Ernährung leistest Du einen Beitrag zum Schutz der Tiere und verminderst gleichzeitig die Risiken einer Ernährung, die vermehrt auf tierische Inhaltsstoffe setzt. Die Gefahren verstopfter Arterien, die in Herzinfarkten enden, sowie zu hohe Cholesterinwerte werden bei einer veganen Ernährungsweise nachweislich verringert. Der Verzehr von rotem Fleisch gilt heute als Risikofaktor für verschiedene Krebsarten. Eine vollwertige pflanzenbasierte Nahrungsweise beugt gegen gesundheitliche Probleme aller Art vor!

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