Vegan für die Umwelt

Wir haben doch nur eine Erde! Die industrielle Massentierhaltung zählt zu den Hauptverursachern von Umweltproblemen. Bestes Beispiel: Für die Produktion eines Kilogramms Fleisch werden bis zu 15.000 Liter Wasser benötigt. Eine rein pflanzliche Ernährung bietet sich an, um sich für einen nachhaltigen Planeten einzusetzen. Easy mit Twenty4VEGAN zum Umweltschützer werden.

Vegan für besseres Klima

1. Energie und Klima

Die Massentierhaltung gehört zu den größten Verursachern des Klimawandels. Im Jahr 2016 betrug der Anteil der Landwirtschaft an den gesamten Treibhausgasen Deutschlands 7,3 %. Sie steht damit noch vor der Automobilindustrie auf Platz zwei der Hauptverursacher. Die Gründe dafür sind vielfältig: Die Landwirtschaft nutzt fossile Brennstoffe zur Düngung und zum Antrieb von Maschinen, in den Exkrementen von Weidetieren wie Kühen findet sich das schädliche Treibhausgas Methan wieder. Eine rein pflanzliche Ernährung wirkt dem deutlich entgegen: Für die Herstellung von tierischen Proteinen werden 11 Mal so viele fossile Brennstoffe und 100 Mal mehr Wasser benötigt als für die Produktion von pflanzlicher Energie. Pflanzen Power – Yay!

Vegan für bessere Waserqualität

2. Wasser

Tierische Produkte wie Fleisch, Milch und Eier verbrauchen enorm viel Wasser. Für die Produktion von 1 Kilogramm Rindfleisch werden unglaubliche 15.000 Liter Wasser benötigt. Für 1 Kilogramm Kartoffeln nur 290 Liter. Warum ist das so? „Nutztiere“ in der Massentierhaltung müssen schließlich ihr Leben lang mit Wasser versorgt werden und mit Getreide oder Futtermittel gefüttert werden, das wiederum oft aus Soja besteht. Warum dann nicht einfach direkt Soja und andere Pflanzen essen und das für uns Menschen notwendige Protein dadurch aufnehmen? Wenn Du Wasser sparen und der Umwelt etwas Gutes tun willst, ist es wirksam, sich rein pflanzlich zu ernähren.

Vegan für weniger Landverbrauch

3. Landverbrauch

Die Viehwirtschaft ist der größte Landnutzer der Welt. 30 % der weltweit verfügbaren Landfläche, die zuvor Lebensraum für eine Vielzahl an wild lebenden Tier- und Pflanzenarten waren, werden für die Landwirtschaft genutzt. Jährlich verschwinden so weltweit rund 13 Millionen Hektar Quadratkilometer Wald. Das größte Problem für unseren heimischen Boden ist die Überdüngung. Die vielen Millionen Nutztiere, die Jahr für Jahr in Deutschland gezüchtet, gemästet und geschlachtet werden, hinterlassen haufenweise Exkremente, die in den meisten Fällen auf den Feldern verteilt werden. So werden bereits an vielen Stellen in Deutschland die Nitratwerte im Grundwasser überschritten, vor allem in nordischen Bundesländern. Das stinkt doch zum Himmel.

Vegan gegen das Artensterben

4. Artensterben

Die Artenvielfalt unseres Planeten nähert sich einer beispiellosen Krise, wie sie seit dem Ende der letzten Eiszeit nicht mehr gesehen wurde. Laut dem Millennium Assessment Report (MEA 2005) sind mehrere Gründe für Artenverluste verantwortlich: Veränderungen des Lebensraums, Klimawandel, Einfall fremder Arten, Überbeanspruchung und Verschmutzung. Die Massentierhaltung ist direkt und indirekt an all diesen treibenden Kräften beteiligt. Ökosysteme werden durch die Viehwirtschaft verändert, begrenzt und zerstört. Der Klimawandel wird begünstigt, was wiederum Ökosysteme verändert. Weiden werden überbeansprucht. Die Beispiele nehmen kein Ende. Probiere es doch mal vegan.

Vegan für die Tiere
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Vegan für die Gesundheit
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